MUNTER

ZENAPA

WERTvoll

Das Projekt MUNTER, das im Rahmen einer Europäischen Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP-Agri) von der EU über das Land Rheinland-Pfalz gefördert wird, widmet sich der Entwicklung eines Managementsystems für Landwirte und Kommunen.

Das Managementsystem leistet durch einen optimierten Anbau von Energiepflanzen einen hohen Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz.

Da die Mehrnutzungssysteme an Landschaftsstellen platziert werden, an denen die erzielbaren Zusatzleistungen auch einer Honorierung zugeführt werden, ergibt sich zusätzlich ein ökonomischer Mehrwert.

https://munter.stoffstrom.org/

Das Projekt LIFE-IP ZENAPA zielt auf die CO2e-Neutralität von GroßSchutzGebieten (GSG) ab. Unter diesem Begriff werden Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks zusammengefasst. Gemeinsam mit elf Partnern aus Deutschland und Luxemburg verfolgt das IfaS einerseits einen Beitrag zum Klima-, Natur- und Artenschutz – durch die Ergreifung von konkreten, klimaentlastenden Maßnahmen zu leisten – und anderseits zu belegen, dass sich Schutzziele nicht widersprechen, sondern vielmehr ergänzen und sich kooperativ erreichen lassen. Wesentliche Vorgabe und Ziel ist die Umsetzung der nationalen und europaweiten Klimaschutzziele (CAP 2020 und CPP 2050), unter Berücksichtigung der nationalen und europäischen Biodiversitäts- und Bioökonomiestrategien.

https://zenapa.eu/

Die Stadt Leipzig entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Wurzener Land eine WERTvolle Stadt-Land-Partnerschaft, die auf einer kooperativen Landnutzungsstrategie aufbaut. Grund dafür ist das Wachstum der Metropole auf Kosten der landwirtschaftlichen Nutzflächen im Umland.

Ziel dieser WERTvollen Stadt-Land-Partnerschaft ist der marktorientierte Aufbau einer sich positiv verstärkenden Landnutzung, die Mehrnutzungskonzepte und regionale Wertschöpfung miteinander verbindet. Da momentan keine kooperative Landnutzungsstrategie zwischen Stadt, Umland und dem ländlichem Raum gegeben ist, soll ein Interessensausgleich über eine Verknüpfung regionaler Marktbeziehungen und gesellschaftlicher wie administrativer Anforderungen erfolgen.

ELKE

BIOCAS

nova-Institut

Das ELKE Konzept integriert extensive Landbausysteme zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe als Kompensation für Eingriffe in Natur und Landschaft. Aus Flächenverknappung und steigendem Rohstoffbedarf folgt eine zunehmende Intensivierung bei der Nutzung der verbleibenden Flächen. Der Naturschutz hat kaum Möglichkeiten, seiner Aufgabe zum Ausbau des gesetzlich festgelegten flächigen „Biotopverbundes“ nachzukommen. Es ist nur konsequent, Produktivität und Schutzfunktionen künftig gemeinsam in wirtschaftlich tragfähigen Anbausystemen – z.B. Gemenge, Agrarholzanbau, Agroforstsysteme, überdauernde Graskulturen – zu verknüpfen. Nachwachsende Rohstoffe bieten dabei eine ideale Grundlage, weil mit ihnen der Klimaschutz systematisch integriert wird.

ELKE erarbeitet Handlungswissen als sofort umsetzbare Antwort auf zentrale aktuelle Fragestellungen zu Landbau, Natur- und Klimaschutz in Deutschland.

Im Projekt „BIOCAS“ geht es um eine Kaskadennutzung von Biomasse. Biologische Rohstoffe sollen mittels verschiedener Verfahren in diverse Produkte überführt werden. Die dabei anfallenden Reststoffe („Abfall“) werden wiederum als Edukte für weitere Verfahren verwendet. Konkret geht es hier um die Umwandlung von Gärresten aus einer kommunalen Bioabfall-Vergärungsanlage in Biokohle mittels HTC (Hydrothermale Carbonisierung). Diese HTC-Kohle wiederum wird als bodenverbesserndes Mittel eingesetzt (Erhöhung der Nährstoff- und Wasserhaltekapazität). Durch den Einsatz der Kohle in landwirtschaftlich genutzten Böden soll das Pflanzenwachstum verbessert werden.

http://northsearegion.eu/biocas/about-the-project/

Die nachhaltige Regionalentwicklung setzt auf den Erhalt einer intakten Umwelt, wirtschaftlichen Fortschritt und soziale Integration in Regionen. Das nova-Institut geht fachübergreifend vor und verbindet Naturwissenschaft mit Prozesskompetenzen, Kommunikation und Politik.

Integrierte regionale Ansätze sind erforderlich, um aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden und neue Chancen zu nutzen. Ziel ist es, Wertschöpfung und Beschäftigung auf der Basis intakter Natur zu stärken, biologische Vielfalt und Umweltressourcen zu erhalten und den Klimaschutz zu fördern.

In der Praxis bieten fachübergreifende Netzwerke und Kompetenzcluster vielfach die Möglichkeit, Potenziale zu erkennen und zu nutzen, innovative Ansätze zu entwickeln und Problemlösungskompetenzen zu stärken. Wichtige Rahmenbedingungen werden in Politikfeldern auf europäischer Ebene, wie etwa der Agrar-, Umwelt- und Regionalpolitik, bestimmt.

http://nova-institute.eu/

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